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	<title>Chliaberoho's Blog</title>
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		<title>Auf Reisen, Teil III</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 07:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wiit wäg vo dihei]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir also am nächsten Morgen am Bootshafen ankamen, waren dort bereits 56`7844`544 andere Touristen. Die hatten mehr Glück und hatten bereits ein Boots-Ticket ergattert. Also keine Tickets für diesen Tag nach Cat Ba&#8230; `come tomorrow`&#8230;.das Kampfsoili zeigte sich kämpferisch und trat mit dem Fuss gegen die Wand vor lauter Enttäuschung. Dabei streifte es meinen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=171&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir also am nächsten Morgen am Bootshafen ankamen, waren dort bereits 56`7844`544 andere Touristen. Die hatten mehr Glück und hatten bereits ein Boots-Ticket ergattert. Also keine Tickets für diesen Tag nach Cat Ba&#8230; `come tomorrow`&#8230;.das Kampfsoili zeigte sich kämpferisch und trat mit dem Fuss gegen die Wand vor lauter Enttäuschung. Dabei streifte es meinen Rucksack. Ich sah das mit eigenen Augen. Es streitet alles ab, die Verhandlung betreffend der Höhe des Schmerzensgeld für meinen Rucksack wurde vertagt.<br />
Ein netter Herr sprach uns an, er hätte noch zwei Plätze in seinem schönen Boot, nur die Ueberfahrt, inkl. Eintritt in der Tropfsteinhöhle, für lächerliche 210`000 Dhong. Für das andere Boot hätten wir 140`000 bezahlt pro Person. Aber wir WOLLTEN gehen, und zwar HEUTE, also griffen wir tief in unser Portmonee und zahlten den horrenden Preis. Der Herr und sein Guidekollege versprachen hoch &amp; heilig, dass in diesem Preis alles inkl. sei&#8230;.so schipperten wir also los, die `Bonzen`, welche die Tour früher buchten, genossen ihr Mittagessen. Wir sassen am ungedeckten Tisch nebenan und assen unsere Oreos&#8230;Bei der Tropfsteinhöhlen streckten wir dem Herr, der am Eingang stand und arg nach Alkohol roch, unsere Tickets entgegen. Und es kam, wie es kommen musste &#8211; der Eintritt war nicht inklusive! So begannen wir zu verhandeln. Am Anfang noch anständig, so wie wir es gelernt haben. Aber es half nichts. Schliesslich brüllten wir wie wild gewordene Tiger, drohten dem Guide, dass wir seinen Kollegen im Hafen aufsuchen werden und machten deutliche Zeichen, wie man jemandem an die Kehle springt. Schliesslich liessen sie uns herein. Wahrscheinlich hatten sie genug von uns, wir aber denken, dass sie einfach total eingeschüchtert waren.<br />
Und so kamen wir in Cat Ba an, irgendwo an einem Pier im nirgendwo. Der Bus zum richtigen Hafen war im Ticket auch nicht inkl&#8230;.also einmal mehr bezahlen&#8230;wären wir zu Fuss gegangen, wir wären wohl erst jetzt angekommen. Es war so schweinekalt auf Cat Ba, wir standen so lange unter der warmen Dusche, bis der Heisswasserboiler leer war. Das Kampfsoili wollte einmal mehr in die Natur, und so buchten wir eine Trekking-Tour im Dschungel von Cat Ba.</p>
<p>So waren wir tags darauf mit vier anderen, zwei Amerikanerinnen (48 und 67 Jahre alt!) und einem französichen Ehepaar (um die 55 Jahre alt) am Start. Die Franzosen waren so fit, die sind uns beinahme davongerannt&#8230;es war ein netter Tag, und für einmal hatten wir ein paar Schweisströpfli auf unserer Stirn&#8230;am Abend war es wiederum saumässig kalt, wir bestellten unser Abendessen im Hotel, duschten und hüpften in unsere Schlafsäcke. Die Strandpromenade von Cat Ba war ganz hübsch, aber ausser ein paar Chinesen, die in riesigen Gruppen sich dort verschoben und verlassenenen Sandstränden gab es nichts zu sehen, geschweige denn, zu tun.</p>
<p>Um 05:00 Uhr (!) Tagwach. Der Bus, der uns um 05:30 Uhr hätte abholen sollen, kam erst um 06:10 Uhr; kein Problem, wir warten gerne frühmorgens in der Kälte draussen.<br />
Das `Fast-Boat`, welches wirklich noch fast war, brachte uns ans Festland, nach Haiphong. Von dort aus gings weiter mit dem Bus nach Hanoi. Ja, unsere Reisepässe&#8230;wir haben sie wieder. Den Tag verbrachten wir mit ein wenig inderstadtherumspazieren. Am Abend um 19:00 Uhr wurden wir im Hostal abgeholt und die Reise ging weiter, nach Hue. Wir hofften immer noch auf besseres Wetter&#8230;.Dort kamen wir am nächsten Morgen um 10:00 Uhr an. Das Wetter war nur bedingt besser. Immerhin ein wenig wärmer, aber noch immer bewölkt.</p>
<p>Das Kampfsoili war einmal mehr kämpferisch und handelte den Zimmerpreis von 8 USD auf 5.20 USD herunter. Und die Dame an der Reception war so nett und bot an, unsere Wäsche (es waren immerhin 6 Kilo!) zu waschen, nicht unentgeltlich, natürlich. Und sie versprach auch, dass diese noch am selben Abend um 18:00 Uhr trocken zurück sei. Versprach sie. Es war nach 18:00 Uhr, die Wäsche kam zurück. Noch feucht. Kein Problem, schliesslich wollten wir erst am nächsten Morgen wieder los. Am nächsten Morgen wiederholte sich dieses Schauspiel noch 3x Mal. Schliesslich wurde die Zeit knapp und wir packten nach einer weiteren unschönen Diskussion unsere feuchte Wäsche in den Rucksack. Immerhin erhielten wir einen Teil des Geldes zurück. Und was haben wir daraus gelernt? Versprechen sind hier eine Art Versprecher und dass wir niemals etwas im Voraus bezahlen sollten&#8230;</p>
<p>Pünktlich standen wir am Zugbahnhof. Da der Zug überfüllt war, durften wir im Schlafwagen Platz nehmen. Wir teilten uns also eine 4er-Kabine zusammen mit einer 4-köpfigen Vietnamesen-Familie. Sinn &amp; Zweck dieser Zugfahrt war die schöne Zugstrecke entlang der Küste. Von diesem Schlafabteil aus sahen wir jedoch nicht gerade viel&#8230;.aber es war bequem und die Hälte der Zeit standen wir im Korridor und kamen so in den Genuss der schönen Landschaft, die grösstenteils im Nebel war.<br />
In Danang angekommen, mussten wir zu einem Tourbüro, welches wir nach nur 3km Fussmarsch erreichten. Von dort würden von einem Bus abgeholt, der uns dann nach Hoi An bringen würde. Würde. Wir standen in diesem Büro. Dort hatte es, entschuldige meine Wortwahl, drei extrem schlecht aussehende Tussen, die keinen Dhong wert waren. Sie meinten, dass unser Ticket nicht bestätigt sei, dass um 15:00 Uhr keinen Bus käme und dass sie auch nicht das Ticket bestätigen können, weil das die Aufgabe des anderen Tourbüros sei, in welchem wir die Tour buchten. Wir sollten also dem anderen Tourbüro anrufen und sagen, dass dieses das Büro hier anrufen soll&#8230;.sichtlich genervt verliess ich das Büro, dieses Mal war es Kampfsoili, das einigermassen die Contenance bewahrte. &#8230;Ich durfte im Hotel nebenand dem anderen Tourbüro anrufen. Es war ein eigentliches Drohtelefon. `Falls heute keinen Bus eintreffen sollte, kommen wir zurück nach Hue und du wirst Aerger haben&#8230;`. Ich war ziemlich sauer. Es ist hier nämlich an der Tagesordnung, dass Bustickets oder Touren verkauft werden, die dann aber nicht stattfnden, weil alles nur ein Fake ist&#8230;Die Vorstellung, dass wir solchen Ganoven auf den Leim gegangen sind, machte mich wütend. Die Hotelbesitzer waren aber extrem freundlich und meinten, dass um 17:00 Uhr ein Bus eintreffen sollte. Sollte. Also warteten wir 2 1/2 Stunden am Strassenrand auf den Bus, der dann auch eintraf und uns nach Hoi An brachte.</p>
<p>Nach langer Suche fanden wir ein kleines Familienhotel, welches uns ein nettes Zimmer inkl. gefrässigen Mücken vermietete. Tags darauf kämpften wir uns um 8:00 Uhr aus unseren Betten, mieteten Fahrräder und radelten zum Busbahnhof. Wir wollten die Tickets direkt beim Busbahnhof kaufen und nicht mehr über einen Ganoven-Touranbieter&#8230;.unser Nervenkostüm ist bereits genug strapaziert. Doch am Busbahnhof gibts keine Tickets. Die Mafia hier ist gut organsiert, die Tickets gibts nur über einen Touranbieter. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
So sind wir also zurück in die Altstadt gefahren, wo wir am Fluss unser Frühstück geniessen wollten. Kurz vor unserem Picknick-Platz erspäten wir auf dem Gehsteig einen Motorradfahrer, einen Easy-Rider. Das ist hier eine Organisation, die wirklich tolle Motorradtouren v.a. in das Zentrale Hochland von Vietnam, anbietet. (danangeasyriders.com) Wir studierten während dem Frühstück das Gästebuch und die Reisefotos. Nach zähen Verhandlungen buchten wir eine Tour. Das Kampfsoili wird sechs Tage auf der Rückbank Platz nehmen, ich drei Tage. Ich möchte, bevor es wieder zurück in die kalte Heimat geht, mir nochmals einen rechten Sonnenbrand am Strand einfangen und beim Versuch, ein bisschen surfen zu lernen, viel Salzwasser aus dem Südchinesischen Meer schlucken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/chliaberoho.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/chliaberoho.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/chliaberoho.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/chliaberoho.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/chliaberoho.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/chliaberoho.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/chliaberoho.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/chliaberoho.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/chliaberoho.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/chliaberoho.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/chliaberoho.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/chliaberoho.wordpress.com/171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/chliaberoho.wordpress.com/171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/chliaberoho.wordpress.com/171/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=171&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Auf Reisen, Teil II</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 14:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wiit wäg vo dihei]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;so sind von Vientiane mit einem normalen Bus nach Luang Prabang gefahren. Die Busfahrt war nicht gerade das, was man angenehm nennt. Wir kriegten die vorderen beide Plätze, direkt hinter dem Fahrer. Für  Unterhaltung war gesorgt: die ganze Nacht durften wir uns original-laotische Schmuse- und andere Popsongs anhören. Hörten sich diese Songs alle gleich an [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=161&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;so sind von Vientiane mit einem normalen Bus nach Luang Prabang gefahren. Die Busfahrt war nicht gerade das, was man angenehm nennt. Wir kriegten die vorderen beide Plätze, direkt hinter dem Fahrer. Für  Unterhaltung war gesorgt: die ganze Nacht durften wir uns original-laotische Schmuse- und andere Popsongs anhören. Hörten sich diese Songs alle gleich an oder hatte der Fahrer nur eine CD?? Und es war so eng und kalt in diesem Bus, wir taten kaum ein Auge zu. Völlig gerädert kamen wir morgens um 06:00 Uhr in Luang Prabang an. Es war so kalt wie noch nie während der ganzen Reise. Zum Glück fanden wir schnell eine Unterkunft. Bevor wir uns in die weichen Betten legen konnten, kamen wir noch in den Genuss einer kalten Dusche, weil wir den Sicherungsschalter für den Durchlauferhitzer nicht fanden. Zwischendurch streikte die Dusche komplett. Nach vier Stunden Schlaf kämpften wir uns aus den Betten.</p>
<p>Das Städtchen war wirklich ganz nett. Wir mieteten uns Fahrräder und kurvten ein bisschen in der Gegen herum, wobei ich immer noch arg schwächelte &#8211; in meinem Magen wütete noch immer ein wüstes Gewitter. Mein Abendessen bestand darin, meine Schwester beim Essen zuzuschauen. Aber vorher buchten wir noch einen 2-Tages-Trip zu einem Elefanten-Village, welches unweit von Luang Prabang ist. Darauf freute ich mich bereits riesig&#8230;.aber vorher musste ich noch einen 2-Tages-Trekking `hinter mich bringen`.  Eigentlich wollte das Kampfsoli, ganz ihre Art, für sage und schreibe fünf Tage wandern gehen, aber ich musste da ein Machtwort sprechen. Wandern kann man auch in der Schweiz, jawohl.</p>
<p>Tags darauf konnten wir endlich unsere Trekking-Schuhe, die wir nun einen Monat mitschleppten, auspacken. Um 8:15 Uhr standen wir vor dem `Greendiscovery-Büro`, wo uns Kith, unser Tour-Guide, erwartete. Auf den Golden- Mountain sollten wir wandern. Wir wurden mit einem Minivan ins Nirgendwo gefahren. Dort überquerten wir mit einem Boot den ersten Fluss. Kith meinte, dass wir im Verlauf des Tages noch gut 30 (!) Mal Flüsse zu überqueren hätten&#8230;.wir waren keine 15 Minuten unterwegs, da hiess es `Shoes-off`. Dann wieder `Shoes-on`. Und so ging das tatsächlich den ganzen Tag. Es war am Schluss eine ganz tolle Barfuss-Bachbett-auf-staubigem-Weg-die-Füsse-wieder-trocknen-lassen-Wanderung. Schon bald wussten wir nicht mehr, ob wir nun 13 oder bereits 16 Mal die kleinen und grösseren Flüsse durchquert hatten. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Am Schluss waren es wohl 28. Glaube ich. Wir kamen in einem Khmu-Village (ein Bergvolk, das v.a. in Nordlaos anzutreffen ist) an, wo rund 58 Familien wohnen. Auch unzählige Schweine, Enten, Hühner und Hunde gehören zum Dorf, die alle frei herumrennen. Dazwischen spielen Kinder. Manchmal war nicht ganz klar, wer da wenn studiert &#8211; die Bewohner kamen in Gruppen, um uns anzuschauen. Sie zeigten sich sichtlich interessiert an uns, wie wir uns ebenfalls im Fluss wuschen und die Zähne putzten. Weniger lustig fanden wir, dass uns die Kinder in der Dunkelheit mit ihren Taschenlampen folgten, als wir ausserhalb des Dorfes nach unserer Toilette `Unterholz` suchten. Nach dem Abendessen, welches ich einmal mehr ausliess, weil auf mir noch immer und immer ärger der Fluch des Pharao lastete, krochen wir in unsere Betten. Zwei harte Matrazen, so dick wie das Polster von einem Kettler-Sommerstuhl und zwei hübsche Decken unter dem Moskitonetz warteten auf uns. Es war kurz nach 20:30 Uhr, als wir einschliefen&#8230;</p>
<p>Es war eimal mehr ziemlich frisch, als wir am nächsten aus unseren Betten krochen. Zum Glück hatte ich die Cathway-Pacific-Socken, welche ich im Flug von London nach Hongkong erhielt, mitgenommen. Die sind traumhaft. Der zweite Tag war sichtlich anstrengender als der erste. Die Sonne brannte bald erbarmlungslos auf uns herunter, als wir entlang einer staubigen Strasse, welche die Chinesen bauten, um besser zu den laotischen Goldminen zu kommen, (ein furchtbarer Raubbau wird hier vollzogen!) wanderten. Wir fragten uns immer, wann wir den diesen `Golden Mountain` erreichen, welcher uns versprochen wurde. Unser Guide klärte uns auf, dass es dort gar keinen Weg mehr hinauf gibt, bzw. der Weg unpassierbar ist, und wir nun einfach auf der anderen Talseite den Berg `erklimmen` würden. Schade. Aber es war trotzdem noch ganz nett und nach sechs Stunden wandern durch den Bambusdschungel, entlang von Bachbetten und ausgetrockneten Reisfeldern waren wir wieder zurück in der Zivilisation. Wir verbrachten den Abend mit nicht viel tun, das heisst, wir haben auf dem Nachtmarkt, welcher jeden Abend in Luang Prabang stattfindet, ein wenig eingekauft. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich erwachte am nächsten Tag mit einem gigantischen Muskelkater in den Oberschenkeln und mit grosser Vorfreude. ENDLICH zu den Elefanten! Eigentlich wollten wir ja drei Tage `zu dä Elefäntli`, nur gibts dieses Angebot nur im Prospekt. Bei diesem Elefanten-Village handelt es sich um ein Elefantenheim, wo ehemalige Arbeitselefanten, die früher unter miesen Bedingungen in der Holzindustrie arbeiten mussten, ihren Lebensabend verbringen dürfen. Die älteste Dame war 38, die jüngste gerade mal 17. Da standen sie also. Sie schienen mir gar nicht so gross! Währendem die Elefanten-Damen ihr Frühstück, bestehend aus Ananasstauden und Zuckerrohr genossen, übten wir fleissig die `Mahout-Befehle`. Knie hoch, links, rechts, retour, stopp etc. Wir schrieben unsere Handflächen voll, damit wir dann auch bereit waren, wenn`s losgeht. Und schon stand sie da. Zuerst auf die Handfläche schauen, Kommando `rechtes Knie hoch` rufen, Elefant reagiert nicht. Der Mahout (der Elefantentreiber) ruft, und der Elefant hebt tatsächlich ein wenig sein Knie. Aber nur ein wenig. Dann mit meinem rechten Fuss auf das Elefantenbein stehen, mit der rechten Hand oben an sein rechtes Ohr fassen, und hoch das linke Bein. Ohne die Hilfe des Guides würde ich jetzt noch irgendwo in der Luft hängen. Ui! So ein Elefant ist doch noch gross&#8230;.Ich sass auf seinem Hals, presste meine Knie gegen seine Ohren um das Gleichgewicht zu halten und schaute auf meine Handflächen. Wo zum Teufel habe ich schon wieder aufgeschrieben, was vorwärts, links und rechts und&#8230;heisst!? Der Elefant trottete sichtlich lustlos los. Der Mahout ging voraus, in seiner Hand einen Kessel mit Zuckerrohr-Stücken. Ich konnte mich sicher fühlen. Wo die Zuckerrohrstücke hingehen, geht auch der Elefant hin. Zwischendurch warf mir der Mahout die Stücke zu. Kaum hatte ich sie gefangen, hatte das gefrässige Ding bereits seinen Rüssel in die Luft nach hinten zu mir gestreckt, um den Leckerbissen in Empfang zu nehmen. Nach 2 Minuten war der Spuk vorbei. Nun hiess es `Elefanten-Trekking`. Wir durften dazu auf einer normalen Bank Platz auf dem Rücken des Elefanten Platz nehmen. Der Mahout dirigierte den Elefanten, indem er stets und ständig mit seinen Füssen gegen ihren Hals schlug. Mal links, mal rechts, aber ohne Unterbruch. Aber die Dame trottete ganz gemütlich dahin, es schien ihr nichts auszumachen. Später erfuhren wir, dass die Dame blind ist! Sie hat ihr Augenlicht bei Arbeitsunfällen verloren. Und der Mahout führt sie so sicher durch die Gegend! Dieses Vertrauen! Ich war `impressed`.  Das Mittagessen war fantastisch. Endlich konnte ich wieder richtig essen!!! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am frühen Nachmittag werden die Elefanten zurück in den Dschungel gebracht. Dort bleiben sie dann jeweils bis am nächsten Morgen. Damit sie ihr Jagdrevier nicht unnötig vergrössern, werden sie an 50 Meter lange Ketten angebunden. Und da wüten sie jeweils vor sich hin, fällen kleine Bäume und fressen, was es zu fressen gibt. Unglaublich,  welche Mengen Futter die verschlingen! Wieder hiess es auf den Hals klettern. Natürlich wurden wir immer von den Mahouts begleitet, die hinter uns auf dem Rücken des Elefanten sassen und sich nun einen Spass daraus machten, ein kleines Elefantenrennen zurück in den Wald zu veranstalten. Ich wusste nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Als ich wieder festen Boden unter den Füssen hatte, fand ich es fantastisch. Als wir unsere grossen Freunde angebunden hatten, wurden wir mit dem Boot an einen soweit schönen, aber leider beinahe ausgetrockneten Wasserfall gebracht. Wir bevorzugten ein Bad im Fluss&#8230;.das Nachtessen war königlich und unser Hotelzimmer auch.</p>
<p>Der Wecker klingelte um 06:20 Uhr. Es war noch halb dunkel und ziemlich, sagen wir mal, frisch. Wir wurden mit dem Boot zu den Elefanten gefahren, wo wir sie aus ihrem Nachtlager holten. Wie dreckig die waren! Mit grossen Bürsten bewaffnet gings zurück zum Fluss. Elefanten baden. Mein Mahout fragte mich, ob ich gerne baden würde. `Meine Elefäntin` liebe nämlich das morgendliche Bad im Fluss. Sie tauchte mit ihrem Kopf komplett unter. Und ich mit. Ich schruppte ihren Kopf und Rücken, was das Zeug hielt, sie tauchte ab und auf. Mal den Kopf, mal ihr Hinterteil. Ich versuchte dabei, nicht von ihrem Kopf zu fallen. Es war ein Riesenspass! So viel gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Schade, dass sie so schnell sauber war. Dann gings zurück zum Camp. Die Damen bekamen ihr Frühstück, die Leckerbissen, einmal mehr Zuckerrohr, durften wir ihnen geben. Und dann hiess es, Abschied nehmen. Schade, ich war ein wenig traurig, diese Grauhäuter sind mir zu schnell ans Herz gewachsen. Ganz verliebt machten wir uns auf den Weg zurück in die Stadt.</p>
<p>Die Weiterreise musste organisiert werden. Wohin genau? Was wollen wir noch sehen von Laos? Wir entschieden uns, weiter nördlich zu fahren. Das kleine Dorf  Nong Khiaw war unser Ziel. In einem Minivan wurden wir dorthin gefahren, Kampfsoili nervte sich sichtlich ab dem Chauffeur, dem schlechten Service und dem überhöhten Fahrpreis&#8230;wie ruhig es dort war! Zu Fuss erkundeten wir die Caves, wo sich die Laoten während dem Indochina-Krieg versteckten, schlenderten im Dörfchen herum und versuchten herauszufinden, wie wir weiter Richtung Grenze zu Vietnam kommen. Herausgefunden haben wir nichts, weil beim ersten Besuch im Ticketoffice das Gespräch nicht gerade fruchtbar war, bei unserem zweiten Besuch der Ticketverkäufer schlief und beim dritten Besuch das Holzhäuschen verbarrikadiert war.</p>
<p>Aber ein laotisches Pärchen fuhr uns am nächsten Tag nach Vieng Kham, (natürlich auch nicht umsonst!) wo wir lediglich fünf Stunden auf einer Wartebank verbrachten, bis unser Bus eintraf. Zum Glück hat Kampfsoili richtige Schweineborsten an den Beinen und eine Pinzette, ich konnte mir die Zeit damit vertreiben, indem ich eine Wassermelone kaufte und jede Kerne einzeln ausspuckte. Und was für ein Bus da kam! Vollgestopft mit Touris und Einheimischen, kriegten wir noch die `Jump-Seats`. Der Bus tuckerte die Strasse auf und ab, es wurde langsam dunkel und wir fuhren und fuhren und fuhren&#8230;der Sternenhimmel war wunderschön, aber lieber hätte ich die Lichter von unserem nächsten Reiseziel gesehen&#8230;.unsere zwei netten Sitznachbarn aus Israel verkürzten uns die Busfahrt. Nach sechs Stunden auf und ab kamen wir in Sam Neua an. Eine kalte Dusche und ab ins Bett! Der Wecker schrillte um 05:15 Uhr. Im Dunklen machten wir uns zu Fuss zurück zum Busbahnhof. Wir wussten nicht, wann ein Bus weiter Richtung Grenze fährt, wir wollten ihn nicht verpassen! Wir fanden dann doch heraus, dass wir am falschen Busbahnhof warteten. Mit einem Tuktuk rasten wir zum anderen Busbahnhof, der am anderen Ende der Stadt war. Kurze Zeit später trafen unsere Israelischen Freunde in Begleitung von einer ebenfalls gestrandeten Neuseeländerin auf.  Zu fünft quetschten wir uns auf die Sitzbänke des kleinen Lieferwägelchens. Das hielt am verlassenen Grenzposten an. Wir machten uns auf alles gefasst. Es hiess, dass es ziemlich schwierig werden könnte, weil die Chinesen just am 14.2. ihr Neujahr feiern und die Grenzbeamten wohl nicht einfach so ohne zusätzliches Honorar bei Arbeitslaune gehalten werden könnten. Aber nichts von alldem! Sie waren wirklich freundlich und übersahen sogar, dass unsere Isralischen Freunde entgegen ihrem Vietnamesischen Visa einen Tag zu früh in Vietnam einreisten&#8230;.kaum hatten wir unsere Kip in Dhong gewechselt, wurden wir von einem Grenzbeamten in einen Raum geschleust. Dort gab es Süssigkeiten und Bier. Und das um 11:00 Uhr! Wir stiessen feierlich auf das Jahr des Tigers an. Die Grenzbeamten sagten uns noch, dass es schwierig werden könnte, weiterzukommen, wegen dem Neujahr. Sie hätten aber einen Freund, der uns für je USD 50.- nach Hanoi bringen würde. Wir lehnten dankend ab, wir hatten keine 100.- mehr in unseren Rucksäcken. So trotteten wir zum Dorf und setzten uns mal an den Strassenrand. Irgendein Auto würde sicher kommen und uns mitnehmen! Nichts geschah. Kein Auto, kein Truck weit und breit.  So machten wir uns auf und fragten die Dorfbewohner, ob sie sich vielleicht an einem ihrer Festtage vorstellen könnten, uns nach Hanoi, oder wenigstens in die nächste Stadt zu fahren. Das konnten sie. Zu einem Preis, der bei USD 40.- startete und schliesslich bei mehr als USD 50.- pro Person endete. Und das für einen Weg von 60km!!! (Zur nächst grösseren Stadt) Wir waren erbost und brachen die Verhandlungen mit den Männern, die bereits derart sternhagelvoll waren, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten, ab.</p>
<p>Wir trafen vier andere Rucksack-Touristen, die ebenfalls gestrandet waren. Sie empfahlen uns ein Hotel (das einzige, das es in diesem Ort gab&#8230;). Wir setzten uns wiederum an den Strassenrand und warteten, bis die Grenze geschlossen wurde. Wir hofften bis zur letzten Minute&#8230;.</p>
<p>Dann checken wir ein. Da uns das Geld langsam aber sicher knapp wurde, und es in diesem Kaff nichts als geschlossene kleine Dorfläden gab, bezogen wir ein Zimmer zu fünft. Drei Frauen in einem Doppelbett, die zwei Jungs im anderen. Wenigstens war es für einmal nicht kalt im Bett. Einer der Israeli outete sich als kleiner Meisterkoch und kochte Fried Rice mit Gemüse in der Hotelküche. Dann hiess es PaRtY! Der Hotelangestellte gab uns Bier und wir mussten einige Shots Lao-lao (der laotische Whisky, warum sie ausgerechnet den in Vietnam trinken, ist mir schleierhaft, vielleicht weil er so billig ist. Und so schmeckt er auch) hinunterstürzen. Ich rechnete mit dem schlimmsten, als wir dann zur Dorfparty eingeladen wurden. Dort gab es wieder Bier und die leicht angeheiterten Dorfbewohner trommelten wie wild auf einer Trommel und zwei Gongs herum. Ich spielte derweil mit ein paar Kindern auf der Strasse. Das Spiel bestand darin, dass ich Styroporplatten halten musste, die sie dann mit Faustschlägen langsam aber sicher zu Kleinholz verarbeiteten. Nach dreissig Minuten war der Spuk vorbei, die Dorfbewohner weggetorkelt und Kinder davongerannt. Was für eine komische Party! Das Kampfsoli verbrachte den Abend im Zimmer, es kämpfte gegen denselben Virus, der mich Tage zuvor zu bekämpfen versucht hat. Früh machten wir uns wieder aus den Federn, wir wollten da sein, wenn ein Truck die Strasse passiert. Und so hockten wir uns mit unseren Rucksäcken erneut an den Strassenrand und warteten. Dazwischen gabs Frühstück &#8211; jeder kaufte sich im einzigen kleinen Laden, der geöffnet war, ein paar `Guetsli`, die wir dann untereinander teilten. Die Stunden krochen dahin. Es kamen immer mehr andere Touristen von der Grenze angewandert. Schliesslich waren wir zwanzig Personen, die nicht mehr weiterkamen, weil kein Bus, kein Auto, einfachreingarnichts kam. Zweimal sprangen wir todesmutig auf die Strasse, als ein Auto kam, aber das waren nur die Grenzbeamten, die zur Arbeit fuhren. Mit den Dorfbewohnern wollten wir nicht mehr verhandeln, die waren nun definitiv alle nicht mehr fahrfähig. Wir verfluchten die Chinesen mit ihrem Neujahr. Dann hiess es, dass ein Bus kommen würde, extra für uns. Und der kam auch! Wir sprangen auf die Strasse wie kleine Kinder. Doch die Busbegleiterin wollte sage und schreibe wieder USD 50.- pro Person haben! Der Normalpreis für diese Strecke lag ungefähr bei max. USD 7.-. Wir verhandelten und verhandelten. Zum Glück hatten wir ein paar ganz ruhige Gemüter in der Gruppe, die das übernahmen. Ich hätte dieser ^@#$^$ (Sorry, Zensur!) wohl zu einem neuen Gesicht verholfen. Nach mehr als einer Stunde war sie bereit, uns für je USD 20.- nach Hanoi zu fahren. Gut gelaunt und doch total verärgert wegen dieser Abzocke fuhren wir in neun Stunden nach Hanoi. Wir fanden ein Hostal in der Nähe, aber das war voll. Doch der Receptionist war so nett und bot uns an, dass wir uns ein Bett teilen könnten. So durfte ich einmal mehr das Bett mit dem Kampfsoili teilen&#8230;.wir erkundeten am nächsten Tag ein wenig die Altstadt von Hanoi zusammen mit unseren Israelischen Bodyguards und liessen es uns gutgehen. Das heisst, wegen dem Neujahr sind noch immer viele Läden und Restaurants geschlossen. (Die Vietnamesen feiern hier sichtlich lange das Neujhar&#8230;) So mussten wir uns mit einer wässerig-faden Nudelsuppe von einem Strassenrestaurant begnügen. Wir waren ziemlich enttäuscht (wir wissen, dass die hier auch besser kochen können&#8230;) So starteten wir die Jagd nach Süssigkeiten, die es hier überall gibt. Unsere Jeans flattern mittlerweile um unsere Beine wie ein Segeltuch im Wind. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wir gönnten uns also Zuckerpopcorn und einem Stück sündhaft teuren Mangokuchen, den wir in einem schicken westlichen Cafe in wenigen Bissen verschlangen. Und jetzt sind wir in Halong City. Die Bodyguards haben wir in Hanoi gelassen, die haben das kühle Küstenwetter satt und fahren in den Süden.</p>
<p>Wir sind den aggressiven Bootstourenverkäufern, die einem Touren in Luxusschiffen versprechen (die vielleicht auch ein wenig Luxus sind), nicht auf den Leim gegangen und werden morgen ein einem kleinen Bötchen nach Cat Ba, einer vorgelagerten Insel dieser grossen Inselbucht hier, schiffen. Mal schauen, was und dort erwartet&#8230;</p>
<p>&#8230;aber vorher erwartet uns die Rückreise zum Hostal in Hanoi. Wir haben dort nämlich unsere Reisepässe liegengelassen. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/chliaberoho.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/chliaberoho.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/chliaberoho.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/chliaberoho.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/chliaberoho.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/chliaberoho.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/chliaberoho.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/chliaberoho.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/chliaberoho.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/chliaberoho.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/chliaberoho.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/chliaberoho.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/chliaberoho.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/chliaberoho.wordpress.com/161/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=161&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Auf Reisen, Teil I</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wiit wäg vo dihei]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich bereits kurz nach meiner Heimkehr angedroht habe, dass ich bald wieder weggehen werde, sobald ich genügend Überstunden habe, ist nun &#8222;bittere Wahrheit&#8220; geworden. Am 10.01.2010 bin ich nach Hongkong geflogen. Geplant sind zwei Monate Vietnam / Kambodscha/ Laos. Geplant war, dass ich diese Reise mit meiner besten Reisebegleitung machen werde. Aber es ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=157&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich bereits kurz nach meiner Heimkehr angedroht habe, dass ich bald wieder weggehen werde, sobald ich genügend Überstunden habe, ist nun &#8222;bittere Wahrheit&#8220; geworden. Am 10.01.2010 bin ich nach Hongkong geflogen. Geplant sind zwei Monate Vietnam / Kambodscha/ Laos. Geplant war, dass ich diese Reise mit meiner besten Reisebegleitung machen werde. Aber es ist nun mal so, dass nicht alles so klappt, wie man sich es manchmal wünscht und so musste ich mich alleine von meinen lieben &#8222;Daheimgebliebenen&#8220; verabschieden. Aber die Reisebegleitung in Form meiner Schwester ist Tage später doch noch eingetroffen, mit frischt revidierter Nase&#8230;.<br />
Vom 11 stündigem Flug nach Hongkong habe ich nicht viel mitbekommen, weil ich 8 Stunden geschlafen habe&#8230;ich war wirklich müde, die Reiseplanänderung mit allem drum und dran hat mich ziemlich mitgenommen.<br />
Hongkong ist ja so sauber, da kann man ohne Bedenken vom Boden essen, alles blitzblanksauberaufgeraeumtordentlich. Ui! Das Hostel, das die daheimgebliebene Reisebegleitung gebucht hat, war irgendwo in einem unscheinbaren Gebäude, draussen war nichts angeschrieben, keine Klingel, nichts. So musste ich wie eine streunende Katze draussen warten, bis ein paar andere kamen, die Türe aufmachten und ich mich hineinschleichen konnte. Der Portier, der mich wohl die ganze Zeit gesehen haben muss, wie ich draussen wartete, konnte glücklicherweise keine andere Sprache als Hongkongisch.Und so stand ich in einem Lift mit 12 Stockwerken und wusste nicht, wo nun das Hostel ist. Nach ein paar Fehlgriffen fand ich dann endlich das richtige Stockwerk. Uff!</p>
<p>Am nächsten Tag gings früh wieder an den Flughafen, und dann nach Ho Chi Minh-City, wo mich der Freund der Schwester netterweise am Flughafen abholte. Wir verbrachten fast eine Woche in dieser Moto-verrückten Stadt. Da herrscht ein unglaubliches Chaos auf diesen Strassen, zum Glück fahren die nicht so schnell und eigentlich ganz rücksichtsvoll&#8230;</p>
<p>Nach diesen paar Tagen hatten wir genug von der Stadt und so flogen wir am 18.01. nach Bangkok. Stunden später traf dann ENDLICH meine Schwester ein. Ein Nasenbär der etwas anderen Sorte stand uns da gegenüber&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Nach zwei Tagen Sightseeing hatte ich genug und machte mich alleine auf den Weg nach Kambodscha. Noch an der Grenze, an meinem letzten Stopp, holte mich meine Schwester wieder ein, und so überquerten wir am 22.01.die Grenze nach Kambodscha, wo wir nur nach ein paar Minuten in diesem Land eine heftige Diskussion mit einem Gepäckträger hatten, der uns doch sagenhaft viel Geld abköpfen wollte, für das bisschen Gepäcktragen (und das erst noch in einer Art Schubkarre!), dass wir da ein wenig verhandeln mussten. Schliesslich bekam er nichts, bzw. wollte das, was wir ihm geben wollten, nicht annehmen. Da wir bereits von meinem Reiseführer gewarnt waren, dass es da ein paar Gauner gibt in diesem Land, waren wir auf der Hut, und liessen uns an der Grenze nicht die Temperatur messen, um zu überprüfen, ob wir vielleicht an der Schweinegrippe litten&#8230;<br />
In einem Privatauto wurden wir in die nächste Stadt chauffiert, wo wir dann wiederum ein einen anderen Bus &#8222;verladen&#8220; wurden, und von diesem dann wiederum in den nächsten&#8230;.auf dem Werbe-Plakat war ein schöner, grosser, moderner doppelstöckigen Bus zu sehen&#8230;aber eben, die Werbung verspricht so manches. Auf meine Nachfrage, wo denn dieser bleibt, hiess es, dass dieser heute gerade nicht fahren würde. Ich habe bis jetzt in diesem Land noch kein so moderner Bus, wie er auf diesem Plakat abgebildet war, gesehen&#8230;.<br />
Unser Ziel hiess Sihanoukville, eine Badeort an der Küste. Ganz hübsch. Das Hotel hatten wir ganz in der Nähe vom Strand und so machten wir am Tag darauf eine dreistündige Strand-Tour. Und verbrannten uns &#8222;gottsjämmerli&#8220;. Auf unseren Schultern hätte man gut Spiegeleier für eine halbe Armee braten können. Jetzt haben wir eine ganz schöne &#8222;Fellzeichnung&#8220; in Form von unseren T-Shirt-Abdrücken.<br />
Am 24.01. machten wir uns wieder auf den Weg, weiter Richtung Norden, in einer kleinen Stadt, beinahe touristenfrei, haben wir uns niedergelassen. Im überfüllten Bus waren wir die einzigen Touristen&#8230;als wir an der Hauptstrasse ausgeladen wurden, sind wir einmal mehr von Moto-Taxifahrern belagert worden. Wir blieben aber hart und machten uns zu Fuss in Richtung Dorf. Ein Moto-Fahrer zeigte sich besonders aufdringlich und bot uns an, uns am nächsten Tag ein bisschen herumzuchauffieren, um Land und Leute zu zeigen. Pünktlich am nächsten Tag holte er uns ab und wir fuhren zu dritt auf seinem kleinen Motorrad in der Gegend rum, an Reisfeldern vorbei, `Flooting Villages` etc. Nur das Snackangebot von seinen Freunden, bestehend aus gebratenen &#8222;Heugümper&#8220; und Wasserschlange, lehnten wird bestimmt, aber dankend ab. Am Mittag gings dann mit dem Bus bereits wieder weiter, nach Battambang. Wieder mehr Touristen, noch mehr Tuk-Tuk-Fahrer&#8230;</p>
<p>Nach zwei Tagen und ein paar netten Ausflügen gings erneut weiter, nach Siem Reap. Angkor Wat erwartete uns! Und Milliardentausendhundertfünf andere Touris&#8230;.am Tag eins nach Ankunft haben wir uns vorgenommen, diese `antiken Steinhaufen` anzusehen, aber der Versuch scheiterte daran, dass der Wecker, welchen wir auf 6:00 Uhr stellten, wie von Zauberhand abgestellt wurde. So besichtigten wir das Minen-Museum, welches ein wenig ausserhalb der Stadt liegt. Nach dem Besuch war ich ziemlich nachdenklich. Unglaublich, wieviele Anti-Personen-Minen noch in Kambodscha liegen. Unglaublich, wieviel Leid die in der Bevölkerung anrichten. Und es trifft immer die ärmsten&#8230;da kommen einem die eigenen Probleme nur lächerlich vor.</p>
<p>Am nächsten Tag haben wir uns aber wirklich früh aus den Federn gekämpft, um einen absolut uspektakulären Sonnenaufgang im Angkor Wat anzusehen. Bei absoluter Dunkelheit in den Strassen, ohne eigenes Fahrradlicht, sind wir um 05:30 Uhr losgeradelt. Eigentlich bin ich ja nicht an einem Nahtoderlebnis interessiert. Wir verbrachten den ganzen Tag damit, von einem Wat zum anderen zu radeln. Die Elefanten, die bei einem Wat auf Touristen warteten, und die uns die Bananen ziemlich frech aus der Hand nahmen, fand ich super. Aber am Abend hatte ich defintiv genug Steine gesehen. Am darauffolgenden Tag hiess es: Khmer Cooking Class. Zu zweit haben wir geraffeltgeschnetzeltgerührt und die Hände verworfen. Sie haben verstanden, dass wir Vegis sind. Was sie aber nicht verstanden: dass wir weder Hühnerpulver, Krabben- oder Fischsauce und keine Maggi-Rindsbouillon in unserem Essen haben wollten. Grosszügig schüttete die Köchin von diesem Teufelszeug in mein Essen. Als ich ihr zu erklären versuchte, dass das weder nötig, noch von mir gewünscht sei, meinte sie nur, dass das ja nicht ins Essen reingehe, sondern nur für den guten Geschmack sorge. Aha. Gut, wenn das so ist. Wir kochten ungeheuerlich grosse Portionen. So hatten wir auch noch was übrig für das Abendessen.<br />
04:30 aufstehen, im Minibus gings Richtung Laos. Am Grenzübergang wurde uns beschieden, dass der Grenzübertritt nach Laos in Kambodscha 2 USD, in Laos dann 3 USD kostet. Wegen der Ueberzeit der Grenzwächter. Die arbeiten ab 16:00 Uhr und an den Wochenenden auf Ueberzeit. Schönes Grenzwachleben! Bei Dunkelheit sind wir dann auf Dong Dhet, auf einer eher touristischen, der 4000 Mekong-Inseln, angekommen. Basic-Bungalow, aber direkt am Mekong. Mit dem Fahrrad sind wir am nächsten Tag auf den zwei Inseln herumgekurvt und haben uns den Tag darauf eine Kajak-Tour gebucht. 5h paddeln reichte mir vollends . Es war ja das erste Mal in einem solchen Boot. Und unser Guide sprach kaum ein Wort Englisch. Und ich glaube, ich konnte auch besser schwimmen als er. Zum Glück hatte der Mekong kaum Strömung&#8230;</p>
<p>Am 03.02.10 hatten wir genug vom Inselleben und fuhren mit dem Bus direkt nach Pakse, weiter Richtung Norden. Von dort aus weiter nach Tad Lo, ein kleines Dorf. Wir mussten 4h im Nirgendwo warten, weil die Strasse durch einen umgekippten Kleinlaster blockiert war&#8230;.spätabens kamen wir an, ziemlich müde, ziemlich dreckig. Die Unterkunft war noch mehr Basic als auf Dong Dhet. Die Dusche hat den Namen eigentlich gar nicht verdient, ein kleiner Rinsal kam aus dem Duschkopf&#8230;.und mein Bett war hart wie der hölzerne Fussboden und ich konnte deutlich riechen, dass mein Bett vorgängig von einem Typen mit mittlerer bis starker Schweissausdünstung benutzt wurde. Das erste Mal war ich froh, meinen Schlafsack dabeizuhaben&#8230;.nach einer unbequemen Nacht erkundeten wir zusammen mit unserem vierbeinigen, schwarzfelligen Amigo, welchen wir Li-Ping tauften, und der uns adoptierte, weil ihm wohl unsere Streicheleinheiten gefielen, die Umgebung. Aber kaum waren wir im nächsten Dorf, traf er dort seine anderen vierbeinigen Freunde und wir waren vergessen. So sind sie, die Männer!<br />
So zogen wir alleine weiter. Und da unsere Dusche eben keine war, badeten wir wie fast alle hier, im Fluss. Noch nie war mein Shampoo so schnell ausgespült! Eine gute Sache, so ein Fluss vor der Türe zu haben.<br />
Am Abend dann war mir nicht mehr so gut, und ich verbrachte die Nacht damit, meinen Mageninhalt in einen Sack abzufüllen. Ich war am Morgen entsprechend fit&#8230;aber ich wollte weg aus diesem Kaff. Und so gings, dieses Mal in einem öffentlichen Bus, der mindestens 40 Jahre alt war und auch so aussah, zurück in die Zivilisation. Nach ein paar Stunden auf dem Busbahnhof fuhr unser `VIP-Bus` vor. Ein Bus mit richtigen Betten! Welch ein Luxus! Das Bett war genau so klein wie ich, es passte perfekt. Nach 10h Busfahrt um 06:00 Uhr wurden wir in der Hauptstadt aus dem Bus geworfen, gerne hätte ich noch ein wenig geschlafen!<br />
Und jetzt sind wir also hier, in Vientiane. Heute Nacht gehts mit einem absolut unkonfortablen, normalen Bus nach Luang Prabang, weiter in den Norden&#8230;.</p>
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		<title>Manchmal muss man einfach Glück im Leben haben&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 10:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die täglichen Hürden]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;da bin ich doch letzthin in die Berge, genauer gesagt nach Laax, gefahren, zum Snowboarden. Noch ein wenig Winter,  bevors direkt in den Sommer geht, dazu aber ein ander Mal. Das Wetter war mässig, bzw. bissig. Bissig kalt. Es hat alles gut geklappt, bis ich in der Mittelstation bemerkt habe, dass ich meinen rechten Handschuh irgendwo liegengelassen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=151&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size:x-small;">&#8230;da bin ich doch letzthin in die Berge, genauer gesagt nach Laax, gefahren, zum Snowboarden. Noch ein wenig Winter,  bevors direkt in den Sommer geht, dazu aber ein ander Mal. Das Wetter war mässig, bzw. bissig. Bissig kalt. Es hat alles gut geklappt, bis ich in der Mittelstation bemerkt habe, dass ich meinen rechten Handschuh irgendwo liegengelassen habe. Ich malte mir schon das Horrorszenario aus: ins Tal zurück, irgendwo in einem Schiki-miki-Wintersportgeschäft einen völlig überteuerten Handschuh kaufen und dann den ganzen Weg wieder nach oben &#8211; halber Tag am Arsch&#8230;so habe ich für meine erste Abfahrt versucht, meine Mütze in einen Handschuh zu verwandeln. Mit mässigem Erfolg. Nach ein paar hundert Metern hatte ich klamme Finger, hätte am liebsten losgeheult und wäre ebenso gerne wieder nach Hause gefahren. Ich fragte aber bei der Mittelstation erneut den &#8222;Gondelimann&#8220;, ob er vielleicht nicht irgendjemand meinen Handschuh gefunden hat? Nein, das nicht, aber er hatte noch einen alten Handschuh, welcher ein anderer armer Teufel Tage zuvor liegengelassen hatte. Ein rechter Handschuh!! Und erst noch in passender Grösse!!! Ich hätte ihn am liebsten geküsst, da er aber stark nach Alkohol roch, liess ich es bleiben.</span></div>
<div><span style="font-size:x-small;">Und so konnte ich mich also in das Vergnügen stürzen. Leider waren nicht alle Lifte geöffnet, bzw. ich kann nicht Schlepplift fahren, und so blieb uns nichts anderes übrig, als den ganzen Tag denselben Hügel auf und ab zu fahren. Schliesslich kannte ich jede noch so kleine Bodenunebenheit. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Um das Ganze einmal ein bisschen spannender zu gestalten, entschieden wir uns doch noch, denselben Hügel, aber auf einer schwierigeren Piste zu befahren. Den ersten &#8222;Buckel&#8220; schaffte ich noch einigermassen elegant, den zweiten schon nicht mehr, beim dritten legte ich einen fabelhaften Sturz hin, landete aber weich, wegen dem Tiefschnee. Sturz Nr. 2 war, sagen wir mal, suboptimal. Ich stürzte kopfvoran in den Schnee. Wie ein Strauss steckte ich den Kopf in den Schnee, und der Körper folgte dann irgendwie. Es knackste laut in meiner Halsgegend und zuerst dachte ich, dass mein Kopf auseinanderfällt, wenn ich meinen Helm abziehe. Aber so war&#8217;s dann doch nicht. Ohne Tiefschnee hätte das wohl böse geendet. Für den Rest des Tages, welchen wir mit vielen Aufwärmpausen unterbrachen, litt ich unter leichter Cephalea. Das Wetter wollte und wollte auch nicht besser werden, es blieb schweinekalt und neblig. Nach Hunderten von Abfahrten auf unserem &#8222;Lieblingshügel&#8220; ging&#8217;s doch langsam heimwärts. Der erneute Besuch beim &#8222;Gondelimann&#8220; war sehr erfreulich &#8211; irgendeine gute Seele hat meinen verlorenen Handschuh gefunden und abgegeben! JUHUUIIII! Und falls ich ihn dann doch einmal verlieren sollte, so habe ich jetzt einen Ersatz&#8230;</span></div>
<p><span style="font-size:x-small;">Auf dem Nachhauseweg stellte ich dann fest, dass ich irgendwann im Laufe des Tages meine Sonnebrille verloren habe. MEINE Sonnenbrille! Ich hatte wohl mein Glück doch zu sehr herausgefordert.</p>
<p>Am nächsten Tag dann hatte ich solche Nackenschmerzen, dass ich meinen Kopf kaum mehr bewegen konnte. Und am übernächsten Tag war&#8217;s schon wieder viel besser.</p>
<p>Ich habe definitiv einen harten Kopf.</p>
<p></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/chliaberoho.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/chliaberoho.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/chliaberoho.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/chliaberoho.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/chliaberoho.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/chliaberoho.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/chliaberoho.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/chliaberoho.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/chliaberoho.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/chliaberoho.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/chliaberoho.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/chliaberoho.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/chliaberoho.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/chliaberoho.wordpress.com/151/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=151&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>En casa</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 21:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die täglichen Hürden]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Hause angekommen, erwartete mich ein eher spartanisch eingerichtetes Schlafzimmer. Das Bett war weg. Den ersten Monat verbrachte ich auf diesem  „Maträzli“. Es war, verglichen mit anderen Betten, in denen ich in den letzten 5 ½ Monaten geschlafen habe, nicht unbequem! Meinen Schlafsack musste ich auch nur aus meinem Rucksack nehmen und entrollen. Nun, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=134&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_139" class="wp-caption alignright" style="width: 166px"><img class="size-full wp-image-139    " title="DSC02419_1" src="http://chliaberoho.files.wordpress.com/2009/09/dsc02419_12.jpg?w=450" alt="DSC02419_1"   /><p class="wp-caption-text">Die platzsparende Variante</p></div>
<p>Zu Hause angekommen, erwartete mich ein eher spartanisch eingerichtetes Schlafzimmer. Das Bett war weg. Den ersten Monat verbrachte ich auf diesem  „Maträzli“. Es war, verglichen mit anderen Betten, in denen ich in den letzten 5 ½ Monaten geschlafen habe, nicht unbequem! Meinen Schlafsack musste ich auch nur aus meinem Rucksack nehmen und entrollen. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Nun, die Zeit des Provisoriums ist vorbei, ich habe wieder ein richtiges Bett &amp; eine kuschelige Decke. Mein Glück ist also wieder perfekt. Auch sonst sieht meine alte-neue Wohnung wieder ganz pasabel aus, sofern ich gerade aufgeräumt habe.<br />
Und der Alltag hat mich unglaublich schnell wieder eingeholt. Ich war am Schluss nicht traurig, dass ich die Rückreise antreten musste, schliesslich musste so dies und das erledigt werden zu Hause. Was geblieben ist, sind die vielen schönen Erinnerungen und die Erkenntnis, dass es uns hier extrem gut geht. Vieles, das für mich früher selbstverständlich war, habe ich neu zu schätzen gelernt und Menschen, die hier jammern, gehen mir einfach nur auf den Sack.</p>
<p>Ich hatte trotz vielem Auf und Ab eine wunderschöne Zeit in Chile. Viele netten Begegnungen&#8230;und alle, die es nicht so nett mit mir meinten, haben mich ebenfalls weitergebracht. Ich bin für jede Erfahrung dankbar, die ich dort machen durfte.</p>
<p>Die letzten 1 1/2 Monate, als ich auf Reisen war, waren perfekt. Meine &#8222;Reisebegleitungen&#8220; haben meinen Aufenthalt entscheidend geprägt.</p>
<p>Jetzt bin ich fleissig am Stunden aufholen, versuche sogar, ein paar Extrastunden zu scheffeln, indem ich an jeder „Hundsverlochete“ arbeiten gehe. Das mache ich so lange, bis ich wieder genug Stunden auf meinem Konto habe, um das nächste „Reisli“ anzutreten. Die eine oder andere Idee habe ich ja schon…<br />
„Die ewig Wegsecklerei vo däne J-Wiiber immer!“</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/chliaberoho.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/chliaberoho.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/chliaberoho.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/chliaberoho.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/chliaberoho.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/chliaberoho.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/chliaberoho.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/chliaberoho.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/chliaberoho.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/chliaberoho.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/chliaberoho.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/chliaberoho.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/chliaberoho.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/chliaberoho.wordpress.com/134/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=134&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Lang ist&#8217;s her&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 11:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wiit wäg vo dihei]]></category>

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		<description><![CDATA[ ..Ich kann mich schon fast nicht mehr daran erinnern. Nachdem ich meine Blasen-Darm-Magen-wasweissich-Erkrankung durchgestanden hatte, machte ich mich mit meiner Reisebegleitung, welche ich in Salta traff, Richtung Bolivien auf. Von der Grenzstadt &#8222;Qiaca&#8220; spazierten wir nach Bolivien. Es war bereits empfindlich kälter als im Norden von Argentinien. Brrrr&#8230;die Einreise klappte ohne Probleme. Die Grenzwächter waren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=122&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">

<a href='http://chliaberoho.wordpress.com/2009/07/23/lang-ists-her/dsc02155_1/' title='DSC02155_1'><img data-attachment-id='126' data-orig-size='1555,1166' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://chliaberoho.files.wordpress.com/2009/07/dsc02155_1.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Alle Lamas gehen. Nur eines springt aus der Reihe!" title="DSC02155_1" /></a>
<a href='http://chliaberoho.wordpress.com/2009/07/23/lang-ists-her/dsc02107_1/' title='DSC02107_1'><img data-attachment-id='125' data-orig-size='1555,1166' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://chliaberoho.files.wordpress.com/2009/07/dsc02107_1.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Lagune, Name unbekannt :-)" title="DSC02107_1" /></a>
<a href='http://chliaberoho.wordpress.com/2009/07/23/lang-ists-her/dsc02070_1/' title='DSC02070_1'><img data-attachment-id='124' data-orig-size='1166,1555' data-liked='0'width="112" height="150" src="http://chliaberoho.files.wordpress.com/2009/07/dsc02070_1.jpg?w=112&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Irgendwo beim Salar de Uyuni" title="DSC02070_1" /></a>
<a href='http://chliaberoho.wordpress.com/2009/07/23/lang-ists-her/dsc02223_1/' title='DSC02223_1'><img data-attachment-id='127' data-orig-size='1555,1166' data-liked='0'width="150" height="112" src="http://chliaberoho.files.wordpress.com/2009/07/dsc02223_1.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="Meine Reisebegleitung" title="DSC02223_1" /></a>

<p> ..Ich kann mich schon fast nicht mehr daran erinnern. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nachdem ich meine Blasen-Darm-Magen-wasweissich-Erkrankung durchgestanden hatte, machte ich mich mit meiner Reisebegleitung, welche ich in Salta traff, Richtung Bolivien auf. Von der Grenzstadt &#8222;Qiaca&#8220; spazierten wir nach Bolivien. Es war bereits empfindlich kälter als im Norden von Argentinien. Brrrr&#8230;die Einreise klappte ohne Probleme. Die Grenzwächter waren ganz schön mürrisch.<br />
Dumm war nur, dass meiner Reisebegleitung nach ca. 30 Minuten Aufenthalt in Bolivien der Tagesrucksack gestohlen wurde. Und das ging so: Da es in Villazon keinen einzigen funktionierenden Bancomaten gab, mussten wir nach alter Manier Geld wechseln. Wir liessen also unsere Rucksäcke zurück und beauftragten das &#8222;Irish-Chick&#8220; mit ihrer Begleitung, auf unsere Rucksäcke aufzupassen. Als wir zum Busterminal zurückkehrten und in den Bus steigen wollten, bemerkten wir, dass der Tagesrucksack weg war. Und was lernen wir daraus? Traue keinem Fremden. Ipod, Reiseführer, VERPFLEGUNG, alles weg. Zum Glück war der Pass nicht im Rucksack. Dachten wir. Am nächsten Tag dann wurde uns bewusst, nachdem wir ALLES gekehrt hatten, dass der Pass von meiner Reisebegleitung doch im Rucksack war. Gut. Reiseplan-Änderung. Statt auf eine nette Tour zum Salar de Uyuni, reisten wir am Tag darauf nach La Paz. Vorher mussten wir noch zur &#8222;Policia Touristica&#8220;, um einen Passverlust ausstellen zu lassen. Der war gar nicht mal so teuer, wie wir im Nachhinein erfahren haben. Die Damen in Uniform und Absatzschuhen waren uns gut gesinnt. Die fünfzehn Stunden Busfahrt nach La Paz war alles andere als entspannend. Es war arschkalt. Und Toiletten gibt&#8217;s in diesen Bussen auch nicht. Und geteerte Strassen ebenfalls nicht. Zum Glück war es dunkel und ich sah nicht in den Abgrund. Aber ein paar Mal dachte ich an die Zeitungsmeldungen: &#8222;Bus in Bolivien verunglückt, mehrere Tote&#8230;&#8220; Autsch. Mit einem Schädel-Hirntrauma (wegen den vielen Schlaglöchern) kamen wir in La Paz an. Dort war es nicht gerade viel wärmer. Das warme Wasser im Hotel fehlte ebenfalls und so konnte ich entspannt eine Kaltwasserdusche geniessen und war für die nächsten paar Stunden steif wie ein Eidechslein.  Ohne Reiseführer gestaltete sich die Suche nach einer zweckmässigen Unterkunft sowie Infos zur Stadt nicht gerade einfach.<br />
Am nächsten Tag dann Besuch bei der Botschaft. Vorher noch Fotos machen. Da das Ausstellen des neuen Reisepasses fünf Tage in Anspruch nahm, entschieden wir uns, die Tour zum Salar de Uyuni von La Paz aus zu starten. Das hiess: Zuerst 15 Stunden Busfahrt zurück nach Uyuni. Dieses Mal verteilten sie Wolldecken im Bus, was sehr nett war. Weniger nett war die Dame aus Frankreich, die eine Sitzreihe vor uns grosszügig und breit gefächert über Sitze und in den Korridor erbrach. Meinen Rucksack konnte ich erst zu Hause in der Schweiz richtig reinigen. Ziemlich gerädert kamen wir um 06:30 Uhr in Uyuni an und brachen drei Stunden später zur 3-Tages-Tour auf. Wir quetschten uns zu siebt in einen Jeep. Walter, unser Chauffeur, war alles andere als gesprächig. Wir besuchten die obligaten Touristen-Attraktionen: Salar de Uyuni, Cementerio de trenes, Salzhotel auf dem Salar, und Isla de pescadores. Dort kam es zu einem unerfreulichen Zwischenfall: Meine Reisebegleitung stieg auf einen Tisch, um einen netten Sprung zu machen für ein &#8222;Jump-Foto&#8220;. Leider brach einen Teil der Tischplatte. Der Parkwächter kam zügig angerannt (ich wusste nicht, dass die Bolivianer so schnell sein können!) und meinte, dass wir den nun bezahlen müssten. Mindestens 150 Bolivianos wollte er dafür, was umgerechnet CHF 25.- waren. Ein Vermögen! Nach einem längeren Gespräch konnte ich den Preis auf 100.- herunterhandeln und &#8222;dummerweise&#8220; hatte ich nur 80 Bolivianos im Portmonee. Sie waren zufrieden. Geflickt ist diese Tischplatte bis heute nicht. Als wir am Abend in unserer Unterkunft ankamen, machte sich Walter sofort aus dem Staub. Am nächsten Morgen roch er ganz übel nach Alkohol. Ich dachte an das Atem-Alkohol-Testgerät &#8222;Dräger Alcotest 7410&#8243; der Stapo Zürich. Aber dann hätten wir unsere Tour zu Fuss fortsetzen müssen. Tag zwei war ebenfalls ganz nett und Walter erklärte uns, als wir ein paar Lamas sahen, dass dies nun eben Lamas seien. Ich war immer sehr froh um seine ausführlichen Erklärungen. Nur am Abend in der Unterkunft war es a&#8230;kalt. Zum Glück waren wir alle in einem Zimmer und so musste ich nicht erfrieren. Am Morgen wurden wir um 04:00 Uhr aus den Federn gerissen, damit wir die Geyser sehen konnten, die jeweils vor allem am Morgen früh aktiv sind. Beim ersten stieg ich noch aus dem Auto, beim zweiten blieb ich lieber eingemummelt in Schlafsack im ebenfalls kalten Auto. Ich hatte diese bereits in Chile gesehen. Dann ging&#8217;s weiter zu den heissen Quellen, kleine Naturthermalbäder. Aber draussen war es soooo kalt, dass ich lediglich meine steiffgefrorenen Füsse in das warme Nass tauchte. Zum Frühstück gab&#8217;s Pancakes. Premiere für mich! Aber die Palacinke von meinem Papi sind besser. Dann gings weiter &#8211; diverse Lagunen, Lamas, Wüstensand und Lavasteine, bis zur Grenze zu meinem geliebten Chile. Doch wir mussten zurück nach Uyuni. Dort angekommen blieb uns nur noch kurz Zeit, um zu duschen und im Eiltempo etwas zu Essen. Nach einer erneut frostigen Nacht auf der Holpperpiste ging&#8217;s direkt in La Paz zur Botschaft. UFF! Ein gutes Gefühl, den Ersatzreisepass in den Händen zu haben. Noch am selben Abend nahmen wir den nächsten Bus. Reiseziel: Buenos Aires, Argentinien. Fahrzeit: lächerliche 48 Stunden. Wir entschieden uns aber, nicht alles am Stück zu fahren. So gings in der 1. Nacht zuerst zurück nach Villazon, an die Grenze zu Argentinien. Dort konnten wir endlich, nach zwei Nächten im Bus und jämmerlicher Katzenwäsche, richtig duschen. Bolivien spielte an diesem Tag gegen Argentinien Fussball. Darum wurde die Busabfahrt ein wenig verschoben, die Chauffeure wollten schliesslich sich den Match ansehen! Die Bolivianer freuten sich riesig über den Sieg und ich musste feststellen, dass dort gewisse Fussballfans dort genauso hohl sind wie hier. Die Grenzwächter in Bolivien waren dieses Mal weniger mürrisch als bei der Einreise. Immerhin.<br />
Keine drei Stunden später sassen wir wieder im Bus. Dieses Mal in einem chicen Argentinischen Bus. Die Sitze waren ähnlich feudal wie in den gehobenen Flugklassen. Und dann fuhren und fuhren und fuhren und fuhren wir. Es nahm kein Ende. Die Landschaft veränderte sich nicht gross. Das einzige &#8222;Highlight&#8220; war eine Kontrolle der Argentinischen Grenzwächter irgendwann mitten in der Nacht. Sie weckten aber nur die Indios im Bus, diese mussten sich einer rigorosen Kontrolle unterziehen&#8230;</div>
<p>Und dann, endlich- Ankunft in aller Herrgottsfrühe in Buenos Aires nach Millionentausendachtviersechzigneundrei Stunden im Bus. Leider hatten wir vergessen, uns die Adresse des Hostals aufzuschreiben und so mussten wir fast zwei Stunden warten, bis das Internetcafe am Busbahnhof öffnete. Ankunft im Hostal. Duschen! Was für ein Erlebnis. Und dann, schlafen, schlafen, schlafen. <br />
Nach diesen drei Nächten im Bus brauchte ich einen Filzstift, um den &#8222;Füdlispalt&#8220; zwischen meinen plattgesessenen Pobacken neu zu zeichnen.<br />
Aber es war warm in Buenos Aires! Richtig schön warm. Wir machten nicht viel, ein bisschen in der Stadt rumbummeln, faulenzen. Da Uruguay einen Katzensprung von Buenos Aires entfernt liegt, und das Einreise-Stempel-Sammeln für meine Reisebegleitung von neuem begann, wollten wir noch schnell einen Abstecher dorthin machen. Mit dem Schnellboot ging es von Buenos Aires nach Colonia de Sacramento. Dort verbrachten wir wiederum drei nette Tage am Rio de plata, welcher alles andere als silberfarbig,sondern dreckig braun ist. Aber dafür warm. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das Städtchen war ganz hübsch und ruhig &#8211; Sacramento gilt als eine Ferienoase für gestresste Argentinier.<br />
Und dann hiess es: Abschied nehmen in Buenos Aires. Meine Reisebegleitung verliess mich am 9. April und flog zurück nach Hause. Ich setzte mich Stunden später, nach einem ausgedehnten Shoppingmarathon, in den Bus, welcher mich mehr oder weniger sicher zurück in meine &#8222;Heimat&#8220;, nach Santiago de Chile, brachte. Dort war tote Hose. Es war Karfreitag. Ich checkte mich in einem &#8222;In-Hostal&#8220; ein, welches bekannt ist für grosse Partys und viel Spass. Ich dachte, dass mich das ein wenig ablenken könnte. Aber als ich sah, welch &#8222;junges Gemüse&#8220; sich in diesem Hostal tummelte, verging mir die Lust dazu. Ich streifte stattdessen noch ein wenig durch die Stadt. Meine ganze &#8220;Familie&#8220; war wegen den Osterfeiertagen in La Serena. Für mich lohnte sich die sechsstündige Busreise dorthin nicht mehr, da ich am Sonntagmorgen meinen Heimflug hatte. So blieb ich in Santiago, verbrachte die Zeit damit, meine letzten Pesos zu vershoppen. Am Samstagabend meldete sich mein &#8222;Cousin&#8220; und wir beschlossen, zusammen zu einen Konzert zu gehen. Der Abend war wirklich ganz lustig, bis zu dem Zeitpunkt, als es zu einer unschönen Szene kam. Mein Cousin dachte wohl, er habe mich für sich &#8222;alleine gebucht&#8220; und er ertrug es ganz und gar nicht, dass sich andere Männer ebenfalls in meine Nähe wagten. Das ganze endete damit, dass ich zwischen zwei Typen, meinem Cousin und dem Türsteher, welcher aufgrund der eher turbulenten Szene breit, gross und muskulös vor mir stand, zu verhandeln versuchte. Ich brüllte wie ein tollwütiger Löwe. Schliesslich zogen die zwei Kontrahenten von meinem Cousin ab. Ich war stinksauer. Wir verliessen den Club, ich bestellte ein Taxi. Mein Cousin wollte mich partout nicht alleine nach Hause gehen lassen und kam mit. Vor dem Hostal stieg ich wutentbrannt aus dem Taxi, drückte ihm das Fahrgeld in die Hand und machte mich aus dem Staub. Kein Tschüss, nichts. Was für ein toller Abschied!<br />
Wenn sich Männer um einen streiten, dann ist es Zeit, nach Hause zu gehen. Und so stand ich, nach knapp drei Stunden Schlaf noch ziemlich be..müde am Check-in und hoffte, dass sie mich mit meinem Übergepäck ohne Zusatzkosten passieren lassen. Sie liessen mich passieren. Im Flugzeug konnte ich dann endlich ein wenig frühstücken. Die leichten Turbulenzen beim Start ergänzten meine eh schon miese Stimmung optimal. Ich war traurig und glücklich zugleich. Traurig, weil die Zeit so schnell vorbeigegangen ist. Eben erst sass ich noch im Flugzeug, mit einem flauen Gefühl im Magen, was mich wohl in Chile erwarten würde? Nun sass ich, knapp 5 1/2 Monate später, wieder im Flugzeug, ebenfalls mit flauem Gefühl in der Magengegend. Was wird mich zu Hause erwarten? Vieles wird sich ändern, ich werde viel zu erledigen haben, ich stellte mich aufs Schlimmste ein. Aber das Wetter in Zürich war frühlingshaft und wunderschön. Ein perfekter Tag um nach Hause zu kommen! Ich freute mich riesig, meine Familie wieder zu sehen, und doch war ich traurig, alles vorbei. Aber es war alles gar nicht so schlimm und nach sieben Waschmaschinenladungen war auch der dreckige Wäscheberg verschwunden. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/chliaberoho.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/chliaberoho.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/chliaberoho.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/chliaberoho.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/chliaberoho.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/chliaberoho.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/chliaberoho.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/chliaberoho.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/chliaberoho.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/chliaberoho.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/chliaberoho.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/chliaberoho.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/chliaberoho.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/chliaberoho.wordpress.com/122/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=122&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Felicidad</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 20:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weise Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Si buscas seguridad antes que felicidad, la segunda sera el precio que tendras que pagar por la primera. (Richard Bach)<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=108&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#333399;">Si buscas seguridad antes que felicidad,</span></p>
<p><span style="color:#333399;">la segunda sera el precio</span></p>
<p><span style="color:#333399;">que tendras que pagar por la primera.</span></p>
<p><span style="color:#333399;">(Richard Bach)</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/chliaberoho.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/chliaberoho.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/chliaberoho.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/chliaberoho.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/chliaberoho.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/chliaberoho.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/chliaberoho.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/chliaberoho.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/chliaberoho.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/chliaberoho.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/chliaberoho.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/chliaberoho.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/chliaberoho.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/chliaberoho.wordpress.com/108/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=108&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Die Zeit fliegt&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 21:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wiit wäg vo dihei]]></category>

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		<description><![CDATA[Höchste Zeit also, mal wieder etwas zu schreiben! Meine &#8222;Arbeitszeit&#8220; im Hostal habe ich am 27. Februar beendet. Eigentlich war ja vorgesehen, dass ich bis Ende März im Hostal arbeite und dann noch ein paar Tage in Chile herumreisen werde, bevor ich dann wieder nach Hause fliege. Aber Pläne sind schliesslich da, um über den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=105&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Höchste Zeit also, mal wieder etwas zu schreiben!</p>
<p>Meine &#8222;Arbeitszeit&#8220; im Hostal habe ich am 27. Februar beendet. Eigentlich war ja vorgesehen, dass ich bis Ende März im Hostal arbeite und dann noch ein paar Tage in Chile herumreisen werde, bevor ich dann wieder nach Hause fliege. Aber Pläne sind schliesslich da, um über den Haufen geworfen zu werden&#8230;<br />
Und irgendwie hatte ich auch genug Betten gemacht, Abfallkübel mit versch..mutzem Toilettenpapier geleert, Geschirr abgewaschen, Wäsche  aufgehängt, Böden geschruppt, Gäste eingecheckt und wieder ausgecheckt, Telefonate entgegengenommen, die Türe geöffnet, Frühstücke zubereitet und mit dem Wasserschlauch im Garten &#8222;umegötschet&#8220;. Und wenn es mir dann einmal richtig, richtig langweilig war, habe ich mich im Internet herumgetrieben oder bin in meiner geliebten Hollywoodschaukel gelegen und habe gelesen&#8230; Aber das kam ja soooo selten vor. Nur zum Spanischverben büffeln kam ich nie so recht. Ich weiss nicht warum.<br />
Am 27. Februar hatte ich wie gesagt meinen letzten Arbeitstag, welcher mit einem chilenisch-schweizerischen Mittagessen gefeiert wurde. Das Beste war das Dessert: Die Guetsli, die meine Mutter mir geschickt hat und die ich artig bis zu diesem Event aufgespart hatte.<br />
Am Abend bin ich zum letzten Mal in &#8222;mein&#8220; Gimnasio, um mich von meinen Luftsprüngen-Amigos (die Mitschüler des Taekwon-do) und anderen Muskelprotzen und Protzinnen zu verabschieden. Und am Samstagmorgen kam dann das Kampfsoili, welches drei Tage von Ecuador über Peru bis zu mir gereist ist. Am Sonntag ging die Abschiedstournee weiter. Wir wurden von den Hostalbesitzern zum z&#8217;Mittag eingeladen. Ich dachte, ich schaffe diese  Abschiedstournee ohne Tränen. Aber als ich mich dann am Abend von der Putzfrau im Hostal verabschieden musste, die mir richtig, richtig ans Herz gewachsen ist, heulte ich mal wieder Bäche.<br />
Mit dem Nachtbus ging es von La Serena nach Santiago, und von dort aus, nach einem kurzen Zwischenstopp, weiter nach Puerto Montt, in den Süden. Mannnnnnnn! War das kalt dort unten! Zum Glück haben wir uns in Santiago noch je eine wärmere Jacke ausgeliehen. Ohne diese wäre ich wohl auf der Stelle erfroren. Wir verbrachten ein paar ganz nette Tage im Süden &#8211; wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter &#8211; normalerweise &#8222;seichts&#8220; dort sehr sehr oft. Wir assen orginial chilenisch-deutschen Kuchen, besuchten kleine Orte, schlenderten durch Fisch-, Gemüse und Touristen-Souvenir-Märkte, machten nur etwa siebenmillionentausendfünftachtdrei Fotos vom Vulkan Osorno, assen in einem Restaurant sensationelle Pasta, suchten vergebens in der Disco chilenische &#8222;Minos&#8220;, schmiedeten neue Reisepläne und bestiegen am 8. März bereits wieder das Flugzeug nach Santiago, wo wir ebenfalls ohne auch nur eine Minute zu verlieren, direkt den Bus nach San Vicente nahmen. In diesem kleinen Kaff, ca. zwei Stunden von Santiago entfernt, verbrachte das Kampfsoili ihr Austauschjahr. Die zwei Tage dort glichen einem regelrechten Marathon: Da mussten Grosseltern, Schule, Eltern, Tanten, Hunde, undundund besucht werden. Am Montag hiess es auch da wieder Abschied nehmen, zurück nach Santiago!<br />
Da ich noch nicht genug Kleider und Staubfänger zu Hause habe, schalteten wir einen Shoppingtag in Santiago ein&#8230; Am übernächsten Tag hat mich das Kampfsoili verlassen, ist wieder nach Hause in die kalte Schweiz gereist.<br />
Und ich habe mich am selben Abend auf den Weg nach Argentinien gemacht, in einem kleinen Minibus, wo ich mir, da er nicht voll war, die hinterste Sitzreihe ergatterte und so mich auf fünf Sitzen ausbreitete, bzw. hinlegte. Da es am Abend vorher mal wieder spät, bzw. sehr früh wurde, schlief ich nach einer Stunde Busfahrt wie ein Murmeltier. Nur am Grenzübergang musste ich mich aus dem Bus quälen. Die Chilenen wie die Argentinier machen normalerweise rigorose Gepäckkontrollen, alles wird angeschaut. Der argentinische Zollbeamte war extrem motiviert, schaute über unser Gepäck, nickte kurz mit dem Kopf und fertig war die Kontrolle.  Auch die beiden chilenischen Polizisten, welche mich um die Wette anbaggerten, machten nicht lange &#8222;Fäderläse&#8220;. Ich war froh, so dauerte die ganze Ausreise-, bzw. Einreiseprozedur nur etwa 1 1/2 Stunden. (Das letzte Mal, als ich nach Mendoza gereist bin, verbrachte ich nette drei Stunden am Grenzübergang). Diese neun Stunden Busfahrt vergingen wie im Flug&#8230;ich verbrachte ein paar Stunden in Mendoza, bevor ich meine Weiterreise antrat. Nach weiteren gut 21 Stündchen Busfahrt bin ich hier in Salta, im Norden von Argentinien, angekommen. Ich habe geplant, in den nächsten Tagen nach Bolivien zu reisen. Dafür musste ich in Chile noch schnell die Gelbfieberimpfung machen. Wir suchten dort also in ein Impfzentrum auf, aber ohne ärztliches Rezept piksen die einen nicht. Glücklicherweise befand sich neben dieser Klinik noch eine andere Superspezialprivatweissauchnichtwasklinik, wo wir dann eine echt nette Spezialärztin für innere Medizin fanden, die mir ein Rezept ausstellte, das lächerliche CHF 50.– kostete und auf dem Stand: &#8222;S. J. kann gegen Gelbfieber geimpft werden&#8220;. Und weil ich für diese 50.- Anrecht auf Beratung habe, fragte sie mich noch, ob ich schwanger sei, mich gesund fühle, und ob ich meinen Blutdruck messen oder mich wägen möchte. NEIN DANKE, ich weiss, dass ich zugenommen habe, meine engen Hosen sprechen eine genug deutliche Sprache. So bin ich jetzt also geimpft und entwurmt und fettgepolstert genug, um die Reise nach Bolivien zu wagen. Mal schauen, ob sie mich einreisen lassen. Die Gelbfieberimpfung muss mindestens 10 Tage alt sein, dass sie einen passieren lassen und das ist bei mir natürlich nicht der Fall&#8230;.vielleicht helfen ein paar dicke Krokodilstränen, damit sie sich meiner erbarmen und das kleine, blonde, brave Mädchen einreisen lassen. Ich habe gehört, dass Weinen auf Befehl sehr nützlich sein kann, gell Kampfsoili?</p>
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		<title>Velher</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 23:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die täglichen Hürden]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich schon längst mal wieder hier etwas Nettes schreiben, aber ich habe Angst davor, weil das Kampfsoili, eine sehr aufmerksame Leserin, (sie war früher eine extreme Streberin in der Schule, das muss auch mal geschrieben sein!) stets und ständig einen Rechodoschreibvelher in meinen Texten findet und mich dann auslacht und andere boshaften Sachen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=84&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich schon längst mal wieder hier etwas Nettes schreiben, aber ich habe Angst davor, weil das Kampfsoili, eine sehr aufmerksame Leserin, (sie war früher eine extreme Streberin in der Schule, das muss auch mal geschrieben sein!) stets und ständig einen Rechodoschreibvelher in meinen Texten findet und mich dann auslacht und andere boshaften Sachen zu mir sagt, sodass ich fast immer weinen muss nachher.<br />
Nur schon der Gedanke an den nächsten Blogeintrag lässt mich Blut und Wasser schwitzen&#8230;.<br />
Ich brauche also noch ein wenig Zeit, bis ich psychisch so weit bin, dass ich hier mehr schreiben kann.</p>
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		<title>Entscheidungen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 19:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chliaberoho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weise Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Musste man sich in einer Herzensangelegenheit für einen von zwei Wegen entscheiden, wird man nie wissen können, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat, denn man erfährt nie, was einen auf dem nicht eingeschlagenen Weg erwartet hätte. Man kann nur hoffen, richtig gewählt zu haben und muss mit der Möglichkeit leben, ein Irrtum unterlegen zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=81&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musste man sich in einer Herzensangelegenheit für einen von zwei Wegen entscheiden, wird man nie wissen können, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat, denn man erfährt nie, was einen auf dem nicht eingeschlagenen Weg erwartet hätte. Man kann nur hoffen, richtig gewählt zu haben und muss mit der Möglichkeit leben, ein Irrtum unterlegen zu sein.</p>
<p>(Hans Kruppa)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/chliaberoho.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/chliaberoho.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/chliaberoho.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/chliaberoho.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/chliaberoho.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/chliaberoho.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/chliaberoho.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/chliaberoho.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/chliaberoho.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/chliaberoho.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/chliaberoho.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/chliaberoho.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/chliaberoho.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/chliaberoho.wordpress.com/81/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=chliaberoho.wordpress.com&amp;blog=5589377&amp;post=81&amp;subd=chliaberoho&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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